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Moped Kennzeichen

Moped Kennzeichen

geschrieben von Lukas Kimmel am 13.02.2019 um 12:16 Uhr

Mopeds sind nicht nur bei Jugendlichen beliebt, sondern werden auch in den älteren Generationen immer beliebter, da sie platzsparend und günstig in der Anschaffung und dem Unterhalt sind. Da ab 1.März wieder neue Kennzeichen für die Mopeds erforderlich sind haben wir im Folgenden die wichtigsten Informationen über diese zusammengefasst.

Welche Fortbewegungsmittel benötigen ein Moped Kennzeichen?

Ein sogenanntes Moped Kennzeichen ist nicht nur für Mopeds, im eigentlichen Sinne Pflicht, sondern auch für einige andere motorisierte Fahrzeuge, diese sind:

- Kleinkrafträder bis maximal 45km/h und 50 ccm Hubraum (z.B. Mofas, Mopeds, Roller…)
- Quads und Trikes bis maximal 45km/h und 50ccm Hubraum
- Vierrädrige Leichtkraftfahrzeuge bis maximal 350kg Leermasse und maximal 45km/h
- Segways bis maximal 20km/h
- Motorisierte Krankenfahrstühle (nur wenn Sie unter die Führerscheinklasse M oder S fallen)
- Fahrräder mit Hilfsmotor
- E-Roller mit Betriebserlaubnis

Welche Versicherungsmöglichkeiten gibt es?

Zum einen gibt es die Möglichkeit eine Haftpflichtversicherung abzuschließen. Diese ist gesetzlich vorgeschrieben und haftet für Schäden, die mit dem versicherten Fahrzeug gegenüber Dritten entstanden sind, jedoch nicht für Schäden am eigenen Fahrzeug. Um das eigene Fahrzeug zusätzlich abzusichern benötigt man zusätzlich eine Teilkasko-Versicherung. Diese ist freiwillig, sprich nicht gesetzlich vorgeschrieben. Sie sichert zusätzliche Schäden ab, welche z.B. von Naturgewalten (Sturm, Hagel etc.) und Wildunfällen verursacht werden können. Unter anderem ist auch Diebstahl oder Zerstörung des versicherten Fahrzeugs abgesichert.

Wie lange ist das Moped Kennzeichen gültig?

Das Kennzeichen ist maximal 1 Jahr gültig und muss immer am 1.März jeden Jahres erneuert werden. Das alte Kennzeichen verliert dann automatisch seine Gültigkeit. Erkennbar ist ein aktuelles Kennzeichen an der Farbe, da diese jedes Jahr wechselt. Dies soll es der Polizei schneller ermöglichen, ungültige Kennzeichen zu erkennen. Es gibt folgende Farbkennzeichnungen für die entsprechenden Kalenderjahre:

- Grün (RAL 6010): 2013, 2016, 2019, 2022
- Blau (RAL 5012): 2012, 2015, 2018, 2021
- Schwarz (RAL 9005): 2011, 2014, 2017, 2020

Natürlich gibt es noch weitere Merkmale, welche auf die Gültigkeit des Kennzeichens hinweisen, dies ist jedoch das Offensichtlichste.

Wer darf ein Moped Kennzeichen kaufen?

Da ein Moped keiner behördlichen Zulassung bedarf, erhält man das Kennzeichen mit Abschluss der gesetzlich vorgeschriebenen Versicherung. Diese dürfen auch Minderjährige, welche berechtigt sind, ein Moped o.ä. zu führen, abschließen. Hier greift der so genannte "Taschengeldparagraph". Das bedeutet, dass die Versicherungsprämie eine Summe nicht überschreitet, welche sich der Minderjährige durchaus von seinem Taschengeld leisten könnte. Dennoch ist der Versicherungsvertrag ohne schriftliche Erlaubnis der Erziehungsberechtigten "schwebend wirksam" und kann durch diese jederzeit widerrufen werden. Daher gibt es einige Versicherungsgesellschaften, welche eine schriftliche Einverständniserlaubnis einfordern.

Wo und Wie kann ich ein Moped Kennzeichen erwerben?

Ein Moped Kennzeichen kann man bei so ziemlich jeder Versicherungsgesellschaft oder bei jedem Versicherungsmakler erwerben.
In der Regel erhält man nach Bezahlung des Beitrags das Kennzeichen direkt vor Ort von der Vericherungsgesellschaft.
Für die Antragsaufnahme benötigt man folgende Daten:

- Hersteller
- Fahrzeug-Identifikationsnummer (Fahrgestellnummer)
- Antriebsart
- Baujahr
- Personalausweis


Was kostet ein Moped Kennzeichen?

Wie bei jedem Versicherungsvertrag gibt es auch erhebliche Preis- und Leistungsunterschiede, daher ist es auch hier empfehlenswert die angebotenen Versicherungen zu vergleichen. Tatsache ist jedoch, dass eine Haftpflichtversicherung günstiger ist als eine Teilkaskoversicherung. Dies ist darauf zurück zu führen, dass eine Teilkaskoversicherung mehr Leistungen beinhaltet, wie bereits erklärt.
Ebenso gibt es noch die Unterscheidung bei dem Alter des Fahrers. Die Schnittstelle liegt hier bei über 23-Jährigen und unter 23-Jährigen, da frühere Unfallstatistiken zeigten, dass unter 23-Jährige öfter Schäden meldeten.

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